Wölfe des silbernen Tränenmondes


 
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 Rätsel der Vergangenheit

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BeitragThema: Rätsel der Vergangenheit   Mo Dez 05, 2011 4:27 pm

Lucia, Mephisto und Byor fanden ein verlassenes Lager der Menschen nachdem sie den Spuren gefolgt waren. Es würde also keine Bedrohung, durch Menschen mehr geben, vorerst nicht. Die beiden Welpen Azzuen und Coleen hatten zusammen mit Arahael den Wasserfall der Erinnerung erkundet und dort Rudelmitglieder ihres Rudesl getroffen. Arahael hatte die Welpen schweren Herzens gehen lassen und auch Lucia hatte sich von ihnen verabschiedet. Sie war froh gewesen, dass diese wenigstens einen Teil ihrer Familie wiedergefunden hatten.

Die Wölfe und die Fuchsdame Mephisto haben die ersten zwei Wochen im Revier verbracht und auch die Lichtung der Träume war für sie zugänglich, Silvertear hatte sich ihnen nicht gezeigt, aber es war eine komisches Gefühl im Magen zu versprühren, wenn man sie betrat.

Es ist der erste Morgen des Monats Juni, die Wölfe und die Füchsin liegen noch in der Rudelhöhle und schlafen. Lucia hoffte das bald wieder mehr Wölfe und Füchse, das Revier des Rudels entrdecken. Aber sie nimmt sich Zeit zu warten. Ihr Rudel ist noch klein 3 Wölfe und einen Fuchs, sie findet es immer noch schade, dass die Welpen gehen mussten, auch hat sie Souren eines fremden Wolfes auf der Lichtung der Träume entdeckt und am Fluss der Tränen waren auch die Spuren einer Fähe und eines Welpen zu vernehmen, aber sie hatten sich nicht zu den Wölfen des silbernen Tränenmondes begeben, sie waren nicht im Revier geblieben.

Alle Wölfe befinden sich noch in der Rudelhöhle, die Sonne beginnt gerade aufzugehen. Es ist Juni und ungefähr 17°C.
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Byor

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Di Dez 06, 2011 8:05 pm

Byors Ohr zuckte, aber noch war er zu träge um seine Augen zu öffnen. Schon wieder ein neuer Morgen, schon wieder ein weiterer Tag an dem er blieb und eigentlich gar nicht wusste warum. Die zwei kleinen Welpen hatten zumindest einen teil ihrer Familie wieder gefunden und schienen in guten Pfoten zu sein. Sie waren jung und würden darüber hinweg kommen, aber offenbar hatten sie eh noch nicht wirklich verstanden, was eigentlich mit den Eltern passiert war. Byor war zurück geblieben, bei der silbernen Fähe, die noch ruhig schlummerte, außer ihm gab es noch den Rüden und den Fuchs. Er hätte sich niemals träumen lassen, dass er seinen Schlafplatz mit einem Fuchs teilen würde, aber offenbar hatte das Leben einiges an Überraschungen in letzter Zeit für ihn offen. Was er so recht davon halten sollte konnte er auch nicht beantworten. Im Moment herrschte in dem sonst so stolzen und beherrschten Rüden ein völliges Kopfchaos und das war frustrierend für ihn. Er tat Dinge, die er nie zuvor getan hatte und warum er noch bei dieser Fähe war wusste er auch nicht. Das Einzige was er wusste war, dass es keine Menschen mehr gegeben hatte. Immerhin.

Endlich öffnete er träge ein Auge. Ein Gähnen entwich seinem Fang, jedoch lautlos um keinen Anderen zu wecken. Es dauerte einen Augenblick, bis er sich vollkommen orientieren konnte, dann erhob er sich und schritt schleichend wie ein dunkler Schatten nach draußen. Die Natur war friedlich, alles war ruhig und grad am Erwachen. Er mochte diese Tageszeit, sie brachte im Frieden. Vor der Höhle ließ er sich auf seien Hinterpfoten nieder, schloss die Augen und ging in sich. Er hatte schon seit mehreren tagen überlegt wohin sein Weg ihn nun führen würde, aber jeden Abend war er wieder hier geblieben, warum? Eine Frage die er sich nur selbst beantworten konnte.


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Arahael

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Fr Dez 09, 2011 1:52 pm

Sonderlich gut hatte Arahael nicht wirklich die Nacht über geschlafen. Immer wieder war er aufgewacht – hatte sich in der Rudelhöhle umgesehen und musste immer wieder ein leises seufzen unterdrücken. Es war dem Wolf erstaunlich schwer gefallen die beiden Welpen gehen zu lassen – auch wenn er eigentlich fest beschlossen hatte das es für sie besser war bei ihrem Rudel zu bleiben als in einem vollkommen fremden Rudel zu Leben. Natürlich hatte er sich das nicht anmerken lassen auch wenn er bei dem Abschied reichlich um Fassung gerungen hatte. Als er sich das nächste mal um sah wollte die Sonne grade über den Rand der Welt blicken um zu sehen ob der Mond sich vor ihr versteckte. Es war normalerweise ein sehr schöner beruhigender Anblick – aber der junge Wolf hatte nicht wirklich den Elan dazu jetzt auf zu stehen und sich aus der Rudelhöhle zu bewegen. Als er seinen Blick umherschweifen sah stutzte er Byor fehlte. Wahrscheinlich war der Rüde bereits nach draußen gegangen um den morgen zu genießen, so wie es wahrscheinlich jeder tun würde wenn er so früh erwachte.

Nun seufzte er doch leise als er den Kopf wieder auf seine Pfoten legte und in Gedanken versankt. Sie waren sehr wenige hier im Rudel um genau zu sein drei Wölfe und eine Füchsin. Ob es irgend wann mehr werden würde? Er hoffte es für Lucia, denn sie war keines Wegs eine schlechte Alphafähe. Leiht leckte er sich über die Pfoten während er weiter nach dachte..oder viel mehr an die Zeit dachte die er mit den beiden Welpen verbracht hatte. Der Spaziergang und das rangeln davor das Coleen nicht einmal ansatzweise gefallen hatte. Geschweige den das Putzen. Bei dem Gedanken schmunzelte er sachte und leicht,während sein Blick einfach nur traurig auf den Boden gewandt war.
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Lucia

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Fr Dez 16, 2011 7:18 pm

Lucia hatte die ganze Nacht schlecht geschlafen und schlecht geträumt, in ihren Träumen sah sie Federn zu Boden gleiten und ihre Rudelmitglieder5 sterben und sie sah ihre Mutter. Ihre Mutter war sauer auf sie, fragte sie, wie sie das nur hätte tun können und warnte sie. Silvertear warnte sie vor einer Schlucht im Revier und sie erzählte ihr von einer geheimen Höhle. Irgendwann wachte Lucia aus diesem Traum auf, sie lies aber die Augen geschlossen, sie wollte noch nicht raus. Der Geruch von Mephisto fehlte, so früh am Morgen war die Füchsin schon aufgewacht und hatte die Höhle verlassen?! Was war wenn sie nicht wiederkehren würde?! Seit Azzuen und Coleen das Rudel verlassen hatten, hatte Lucia große Verlustängste und sie sehnte sich danach das das Rudel wachsen würde, aber seit zwei Wochen waren keine neuen Wölfe gekommen, aber sie würde nicht aufgeben, sie hatte es sich selbst und ihrer Mutter versprochen, dass sie nicht aufgeben würde. Dieses Revier war nun ihre Heimat und sie wollte und würde hier bleiben und sie hoffte das auch Mephisto, Byor und Arahael bei ihr bleiben würden.

Ihr Kopf lag auf den Pfoten und sie tat immer noch so als ob sie schlafen würde, auch als Byor die Höhle verließ, diese Träume plagten sie schon seit Tagen. Aber sie tat es einfach als etwas Normales ab und erhob sich nun doch. Lucia streckte sich und sah sich verschlafen in der Höhle um, dann erblickte sie Arahael, welcher auch noch in der Höhle lag, das Verschwinden der Welpen hatte ihn sehr mitgenommen und das tat der Fähe leid, auch sie hatte es mitgenommen, aber er hatte die meiste Zeit mit ihnen verbracht und hatte mit ihnen das Revier erkundet. Die Alphafähe trat lächelnd zu ihm und meinte dann:

„Guten Morgen, auch schon so früh wach. Ich glaube heute hat es uns alle nicht richtig lange in der Höhle gehalten…“

Ja, alle waren sehr früh an diesem Morgen wach gewesen und Byor hatte sogar schon die Höhle verlassen, was für ein Morgen.


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Byor

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Di Dez 20, 2011 12:33 pm

Byors Ohr zuckte. Er lag nun schon eine ganze Weile hier, hing Gedanken nach, ohne sich danach wirklich erinnern zu können an was er denn eigentlich grad gedacht hatte. Die Stimmung war nicht sonderlich gut hier, ihn interessierte das nicht wirklich, er war es ja gewohnt allein zu sein. Lucia und auch den anderen Rüden schien dies viel mehr zu belasten. Verständlich, immerhin wollte sie gern ein Rudel haben, doch anstatt es sich vergrößerte, wurde es eher immer kleiner. Vielleicht waren nicht genug Wölfe in der Nähe? Plötzlich hörte er eine leise Stimme hinter sich, eindeutig weiblich. Die Anderen wussten also auch erwacht sein. Kurz überlegte er, ob er denn warten sollte, sicherlich würden sie bald hinaus kommen, aber im Endeffekt entschloss er sich zu ihnen zu gehen. Leise trat er hinein.

„Morgen.“

Leise brummend, ohne tiefere Gefühle zu verraten, er war es gewohnt früh auf den Pfoten zu sein, es störte ihn nicht, also war auch nichts Seltsames daran. Seine Augen wanderten kurz über Arahael, dann zu Lucia.

„Was denkst du, wie es jetzt weiter gehen soll?“

Eine offene Frage, keineswegs feindlich, aber drei Wölfe konnten wohl kaum ein Rudel sein, vielleicht sollten sie losziehen um andere Wölfe zu finden. An Mephisto dachte er nicht. Für den Rüden zählten Füchse nicht sonderlich dazu, an den Gedanken würde er sich erstmal gewöhnen müssen. Obwohl er selbst zählte sich auch nicht dazu, aber er war eben doch neugierig was die Zeit diesen Wölfen bringen würde. Sein Blick ruhe auf beiden Wölfen, seine Haltung wirkte ganz ruhig, eher entspannt. Ein Schatten in der dunklen Höhle.




[Höhle | Lucia & Arahael]


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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Mo Jan 09, 2012 9:15 am

Arahael sah zu der Alphafähe als diese sich erhob und zu Byor sah.Leicht hatte er ihr zur Begrüßung zu genickt auch wenn ihm selbst irgend wie nach großen Worten war ihm selbst eigentlich nicht zu mute. Trotzdem war die Frage die Byor stellte eine berechtigte und eine Wichtige. Wie sollte das ganze jetzt weiter gehen? Ruhig sah Arahael zwischen den beiden Wölfen hin und her,bevor er sich erhob und sich streckte.
Langsam folgte er ihnen nach draußen und setzte sich dort auf seine Hinterpfoten. Für ihn war klar das er es weiter versuchen würde, solange Lucia selbst es probieren wollte. Das hatte er ihr damals gesagt und er stand zu seinem Wort. Ruhig lag sein Blick also auf der Alphafähe bevor er dann schließlich ruhig feststellte

Ich habe dir gesagt, als ich mich dir angeschlossen habe, das ich bleiben würde..solange wie du selbst es versuchst..und ich stehe immer zu dem was ich gesagt habe

erklärte der Bunte und Blickte zu Byor. Wie er darüber dachte hatte er noch nicht erklärt,auch wenn dieser immer ein wenig verschlossener und etwas abweisender auf Arahael wirkte – so glaubte er daran das auch Byor bleiben würde. Ob nun wegen Lucia oder wegen des Rudels das sie drei irgend wie ja schon bildeten wusste er jedoch nicht ein zu schätzen. Also wartete er bis diese Besprechung oder viel mehr das Gespräch zwischen ihnen dreien beendet war, bevor er sich dann ein wenig die Pfoten vertreten würde. Das tat immer gut um einen freien Kopf zu bekommen und wahrscheinlich würde es ihm dieses mal auch helfen.

[ steht auf | setzt sich auch nach draußen | erklärt sich | lässt die Gedanken schweifen]
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Lucia

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Sa Jan 14, 2012 3:35 pm

Lucia nickte, als Byor wieder in die Höhle kam, sie mochte den überwiegend schwarzen Wolf und fühlte sich in seiner Nähe wohl, auch wenn sie nicht wusste ob er bleiben würde. Sie hörte seine Frage, ja das war es worüber sie auch schon ständig nachdachte, wie sollte es jetzt weitergehen?! Sie konnte nicht bezeugen, dass sie es wusste schließlich gab es so viel was zu bedenken war, sie waren nur zu dritt, sie eingeschlossen. Es waren Wölfe hier gewesen und wieder gegangen, Rüden, Fähen und Welpen und sogar ein Fuchs, aber niemand war wirklich lange geblieben, außer Arahael und Byor, wenn man zwei Wochen überhaupt als lang bezeichnen konnte. Aber zu dritt waren sie zu wenig, vielleicht suchten gar nicht so viele Wölfe ein Rudel, vielleicht gab es einfach keinen Anlass für sie ihr Revier zu verlassen, oder vielleicht durchstreiften sie auch nicht ihr Revier. Es gab so viele Möglichkeiten und doch wusste sie keine Antwort auf Byors Frage, außer zwei Worte, welche sie nicht aussprechen wollte, sie wollte einfach nicht zugeben, dass sie keine Ahnung hatte, denn vielleicht kamen ja noch Wölfe, die sich ihr anschließen wollten. Sie hatte es ihrer Mutter versprochen und sie durfte jetzt nicht aufgeben:

„Ich weiß es nicht Byor, aber ich werde garantiert nicht aufgeben…“

Diese Worte lies die Fähe verlauten, dann ernst nahm sie war, dass ja auch Arahael etwas gesagt hatte, vielleicht war das hier alles doch zu viel für sie und es gäbe einen besseren Weg, plötzlich stieg ihr ein Geruch in die Nase, ein Fremder, aber nach kurzer Zeit, war dieser schon wieder verschwunden, verwirrt sah sie sich um, verdrängte dies aber schließlich und beantwortete die Worte von Arahael:

„Danke, Arahael…“

Sie folgte ihm nach draußen und setzte sich genau vor den Höhleneingang um auf Byor zu warten, ihr Kopf wurde von Gedanken überflutet und sie wartete geduldig darauf was kommen würde, vielleicht würde ja auch einer der Wölfe zurückkehren, die hier gewesen waren, vielleicht würde ja Mephisto zurückkehren, aber dessen war sie sich nicht sicher.


[wittert kurz Panya | folgt Arahael aus der Höhle | setzt sich vor diese | wartet auf Byor]

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Byor

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Sa Jan 14, 2012 8:05 pm

Byor Blick glitt über die anderen beiden ausgewachsenen Wölfe. Jeder hatte sein leben geführt und so unterschiedlich so auch sind und auch gelebt hatten, waren sie jetzt doch hier zusammen gekommen. Weder er, noch Arahael hatten die junge Alphafähe bislang verlassen, trotz einiger Niederlagen. Allerdings hatte er bislang noch nicht wirklich seinen Standpunkt geäußert. Ruhig lauschte er den Worten des anderen Rüden. Kurz funkelten seine Augen auf. Der Schwarze mochte es, wenn jemand zu seinem Wort stand und als dann auch Lucia wiederholte, dass sie nicht aufgeben würde, zollte auch er ihr Respekt. Sein Blick glitt kurz und ruhig zwischen den Beiden hin und her. Seien Haltung war entspannt und überhaupt fühlte er sich nicht bedroht oder eingenommen, nein. Sowohl Arahael, als auch Lucia schienen ihn so zu nehmen wie er eben war, trotz seiner Neigung und seiner Verschlossenheit.

„Ehrlich hält am Längsten, deine…eure Haltung gefällt mir. Ich hatte dich gebeten einige Zeit hier zu verweilen, aber ich denke, ich bin nicht abgeneigt mich euch auch etwas länger anzuschließen.“

Kurz verweilte sein Blick noch, glitt durch die Höhle, viele Worte waren eh nicht nötig, man würde sich auch so arrangieren, zumindest würde Byor das. Als Ara nach draußen ging und Lucia ihm folgte, schloss sich auch Byor an. Die Luft war frisch und rein. Byor liebte sie und die Stille, die sie mitbrachte, auch wenn er die Welpen trotz allem vermisste, wie er auch seine Schwester vermisste, sie und ihr sonniges Gemüt. Byors Blick glitt ins Leere, als er sich nieder ließ. Keiner wusste wie es weiter gehen würde, aber immerhin waren sie zu dritt.

„Vielleicht sollten wir andere Einzelgänger suchen, wie wir welche waren, Zusammen sind wir sicherer gegen Menschen, als allein.“

Ein laut hervor gebrachter Gedanke, nicht mehr und nicht weniger und auch wenn sein Alleinsein immer vorteilhaft für ihn gewesen war, konnte er allein gegen Menschen nichts ausrichten.


[Ara, Luc, liegt vor der Höhle]


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Panya

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   So Jan 15, 2012 8:29 am

Bitte erst die Vorgeschichte lesen!!!

Panya presste ihre Nase in die tote Wölfin und schluchzte als plötzlich scharfe Zähne sich ihn ihr Packfell bohrte und sie hochgehoben wurde. Sie jammerte, winselte und bellte vor Angst. Schwarzfell schüttelte sie heftig und knurrte sie solle ruhig sein. Der kleine Welpe verstummte sofort. Schwarzfell trug sie weg von dem Bau und weg von ihrer Familie tief rein in den Wald. Er lief die ganze Nacht erst als die Sonne langsam aufging blieb er stehen und lies Panya unsanft auf den Waldboden fallen. Vor Schreck jaulte sie auf.

Das Theater solle sie lieber lassen sonst würde er sie auch noch fressen knurrte der.

Unruhig lief der Rüde hin und her prüfte die Luft und trat dann wieder zu Panya.
Er ärgerte sich das er nur die kleine Wölfin hatte und keinen ihrer Brüder. Er wollte einen Sohn den er ausbilden konnte. Der dann mit ihm jagen konnte. Einen starken kräftigen Rüden und keine schwache Wölfin die sowieso den Winter nicht überleben würde. Knurrend lief er um die kleine Wölfin umher. Seine Worte verletzten ihn. Außerdem wollte sie zurück zu ihrer Mutter. Laut fing sie an zu jaulen.
Der schwarze Rüde schlug mit seinen Pfote nach ihr und der Welpe verstummte wieder.
Wenn sie das nicht ließe würde er sie sofort umbringen. Sie wäre es eh nicht wert zu leben.
Sprach er und nahm sie wieder hoch und lief mit ihr weiter.

So ging es Tag und Nacht. Panya hatte allen Lebenswillen aufgegeben sie hatte Hunger aber das Fleisch was der Rüde ihr gab war zu groß. Er wollte es ihr nicht klein machen und Panyas Zähne und Kiefer waren einfach zu klein und zu schwach. Nur winzige Stücke bekam sie ab. Aber das war einfach zu wenig. Bald konnte der kleine Welpe nicht mehr alleine stehen so schwach war sie.

Ich hatte es gewusst du bist zu schwach um von mir ausgebildet zu werden knurrte der Schwarze sie am 6 Tag an. Es war die ganze Mühe nicht wert.

Er schüttelte sie, doch Panya bewegte sich nicht. Sie war so müde und schwach das sie sich nicht mehr bewegen konnte. Unsanft ließ er sie auf den Boden fallen, schnüffelte noch mal an ihr. Aber es war kaum noch Leben drin. Und so ließ er sie unbeachtet liegen und ging weiter.

Ein paar Schritte später erblickte er einen grauen Wolf.
Also gibt es hier auch Wölfe vielleicht waren da ja Welpen die länger leben würden als das kleine Ding.

Der schwarze Rüde lief am Grauen vorbei nickte ihm freundlich zu. Der erste Eindruck war der wichtigste. Trat aber nicht zu ihm hin. Sondern lief weiter. Er musste erst einmal jagen und überlegen was er nun machte..
Panya lag auf dem Boden. Ihr war kalt sie hatte hunger aber sie war zu schwach um aufzustehen. Sie war immer die kleinste und schwächste im Wurf. Alle sagten das sie nicht überleben würde. Ihre Familie der schwarze sagte es auch alle würden sie recht behalten. Nur ihre Mutter..

Ach Mama wo bist du jammerte Panya leise.

Und schlief ein.

[liegt bewegungslos in der Nähe von Arahael, der von Schwarzfell kurz begrüßt wird. Schwarzfell ist weg]
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Arahael

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   So Jan 15, 2012 9:29 pm

Während die anderen weiter besprachen was sie nun tun wollten, war Arahael ein wenig von dem Rudelplatz weg gegangen. Seinen momentan so trüben und ein wenig ziellosen Gedankengängen hinter her hängend. So wie er es eben gerne tat wenn er sich nicht wirklich konzentrieren konnte. Als er dann jedoch schließlich einen fremden Rüden erblickte riss es ihn sofort aus den Gedanken. Ernst musterte er diesen und natürlich durch aus skeptisch...aber keinesfalls aggressiv. Er wurde nur Angreifen wenn sein gegen über das tat oder aber Arahael einen Grund dazu haben würde.
Also nickte er dem Fremden kurz zu – vielleicht würde dieser ja Lucia fragen ob er sich dem Rudel anschließen konnte. Einen Augenblick zögerte der graue Wolf schließlich bevor er einmal warnend aufjaulte, damit auch Lucia und Byor gewarnt waren das hier scheinbar ein Fremder Wolf um her strich. Denn etwas anderes zog die Aufmerksamkeit des Rüden auf sich. Ein leises jammerndes Geräusch....wäre es jetzt anders gewesen hätte er behauptet das das jammern zu einem Welpen gehörte. So drückte Arahael neugierig seine Nase an den Boden und so folgte er der Witterung die er in der Nase hatte. Es dauerte ein paar Augenblicke bis er schließlich meinte die Ursache des Jammerns zu sehen.

Einen ganzen Augenblick zögerte er als er das kleine Wesen auf dem Boden kauern sah – vollkommen Schutzlos vor dem Wind oder Feinden die dem Wesen das Leben nehmen wollte. Ob der Fremde das Wesen auch bemerkt hatte? Aber wie hatte er einfach weiter gehen können, ohne auch nur nach dem rechten gesehen zu haben. Nun war doch ein wenig...zweifel an dem Fremden in Arahael aufgekeimt – doch das war jetzt nicht weiter von belang. Schließlich ging der Rüde ruhig auf das Wesen zu und lies sich neben das kleine Knäuel sinken. Dicht legte er sich neben den Welpen um das Wesen zu wärmen. Dabei war ein ruhiges und warmes brummen von sich,damit er den Welpen ein wenig beruhigte. Er wirkte schwach und erschöpft,doch erst einmal konnte Arahael hier nicht weg gehen. Zärtlich und beruhigend – ja fast aufmunternd leckte er ihr über den Rücken während sie schlief.

Natürlich ahnte er noch nicht das es eine Welpin war die neben ihm lag. Schließlich hatte er sie nur kurz jammern gehört. Er musste unbedingt etwas zu fressen zu erbeuten,damit das kleine Wesen schließlich etwas fressen konnte. Ein wenig sachte stupste er die Welpendame schließlich mit der Schnauze an um zu schauen ob sie auch noch bei Bewusstsein war.
Nicht ahnend das der Fremde Rüde, der ihm entgegen gekommen war, bereits aus dem Revier des Rudel verschwunden war. Dennoch hatte er sich unterbewusst den Geruch eingeprägt – um ihn auch ja wieder zu erkennen wenn sie sich noch einmal über den Weg laufen sollten. Schließlich war er noch immer skeptisch und zweifelnd dem Fremden gegen über. Aber dafür hatte er jetzt keine Gedanken. Denn diese hingen besorgt bei dem Welpen der dicht neben ihm lag – er machte sich sorgen um das Wesen, denn der Welpe wirkte schwach, aber ihn aufgeben so etwas konnte Arahael nicht! Er konnte es bei anderen Wölfen nicht – selbst wenn er diese nicht kannte – und bei Welpen war es fast noch ein wenig fest gefahrener. Selbst wenn es nicht sein Welpe war – kein so unschuldiges Wesen hatte es verdient zu sterben.


[ entfernt sich vom Rudelplatz | findet Panya | legt sich zu ihr ]
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Panya

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   So Jan 22, 2012 8:43 pm

Ihr war kalt und sie zitterte, auch hatte sie grossen Hunger. Ihr kleiner Körper hatte kaum noch Kraft und er war froh das er einfach nur still daliegen konnte. Das verbrauchte am wenigsten Energie.
Lange würde sie nicht mehr durchhalten aber diese Gedanken waren zu viel für ihren kleinen Kopf, sie wollte einfach nur noch schlafen und aufwachen wenn ihre Mutter bei ihr war.
Plötzlich bemerkte sie einen Körper neben sich, diese stralte Wärme aus. Ihre Nasenflügel bewegten sich, aber ihre Nase erkannte den Geruch des Wolfes nicht.

Vielleicht hat der schwarze Rüden einen Freund,

dachte sie und stellte sich weiter schlafend. Sie war zu müde die Augen zu öffen. Ihr Geist war nun wach, er war veränstigt und wusste nicht was jetzt mir ihr passieren würde.


[Panya bei Arahael,]
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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Sa Jan 28, 2012 4:05 pm

Lucia spitze die Ohren, sie hatte gar nicht gemerkt, wie Arahael verschwunden war, aber in dem Moment, wo das Warngeheul erklang sah sie sich um, nun schnupperte sie auch den Geruch, welcher sich schnell entfernte und anscheinend in Die Richtung der Reviergrenze. Sie musste das kontrollieren, schließlich war sie die Alphafähe und die war sehr wichtig, vor alle Dingen, weil er ihrem kleinen Rudel gefährlich werden konnte. Sie rief sich die Worte von Byor i den Kopf und nickte, vielleicht, vielleicht hatte der Rüde Recht und vielleicht war dieser Wolf ja so ein Einzelgänger, aber dann hätte er nicht das Revier so schnell verlassen:

„Lass uns nachsehen, warum Arahael den Warnruf ausgestoßen hat und wer der Fremde ist…“

Diese Worte reichten für Lucia und sie setzte langsam ihre Pfoten in Bewegung, es wäre schlecht, wenn sie jetzt schon Feinde hätte, aber dieses Revier war ja auch begehrenswert, wenn sie mal ehrlich war. Es war mit allem ausgestattet, was ein Rudel zum Überleben brauchte. Sie versuchte all diese Gedanken zu verdrängen und sie auf die Jetzige Situation zu konzentrieren, sie schaffte es schließlich und überlegte ob sie nicht lieber zuerst zu Arahael gehen sollte und nachsehen sollte, ob es ihm gut ging. Dann konnten sie immer noch nach dem Fremden Wolf sehen. Sie selbst wusste es nicht und deswegen fragte sie Byor in dem sie die Frage ihm stellte und drehte sich um, um auch die Mimik zu seiner Antwort zu sehen:

„Sollen wir zuerst nach Arahael sehen oder dem Fremden folgen“

Warum war sie nur immer so unschlüssig, sie war doch schließlich die Alpha, sie hatte doch schließlich Macht, aber was brachte einem macht ohne Erfahrung, ohne richtige Erfahrung, wie man eigentlich in einem Rudel lebte und wie man es führte, auch die Erzählungen ihrer Mutter, schienen nicht so viel zu bringen, wie sie erhofft hatte.


[bei Byor | redet mit ihm]

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Do Feb 02, 2012 8:36 pm

Der Schwarze spitze die Ohren und lauschte der Fähe, nicht etwa weil er nichts anderes zu tun hatte. Er war schlicht und ergreifend daran interessiert, wie es weiter gehen würde und was sie für Pläne hatte. Er schaute zwar die helle Fähe ernst an, doch ihm entging nicht, dass sich Arahael von ihnen entfernt hatte. Der Rüde mochte zwar seien Gründe haben udn solang sie erwachsene Wölfe waren, konnte jeder seine Wege gehen, aber in diesem Gespräch ging es immerhin um die Zukunft. Byor fand dieignorante haltung des Anderen keinesfalls gut, doch erschwieg. Es war nicht seine Entscheidung und auch für ihn nicht sonderlich von Interesse. Lucia wollte die Alphafähe sein, sollte sie es also auch beweisen. Er schenkte der Fähe ein paar weitere Minuten seiner Aufmerksamkeit, bevor auch sie offenbar das Fehlen des Anderen bemerkt hatte. Eigenartig. Offenbar war sie so tief in Gedabken versunken gewesen. Andererseits konnte er bei näherer Betrachtung die Haltung von Arahael verstehen. Die Welpen waren weg. Sie waren auch für ihn wichtig gewesen, nur wusste er auch nicht so recht wie es weiter gehen sollte.

Mitten in seine Überlegungen hinein erklang plötzlich ein bekanntes Geräusch. Ein Warnruf. Arahael. Byors Kopf zuckte hoch und auch er witterte. Noch während Lucia sprach, antwortete er ihr nickend ohne weitere Worte zu sagen ging er an ihrer Seite entlang. So viel zum thema. Ein Warnruf. Ein fremder Geruch. Das ging ja klasse weiter. Menschen konnte er jedoch nicht wittern. Nach einigen Wegmetern blieb Lucia stehen, die Fährte entsprach nicht der Richtugn aus der dieses Geheul gekommen war. Was nun trennen? Lucia stellte sich offenbar die gleiche Frage. Der Schwarze legte den Kopf kurz zur Seite und dachte nach. Wenn sie der Fährte folgen würden...was würde es bringen...?

"Lass uns zu Arahael gehen, er hat sicherlich nicht umsonst nach Hilfe gejault, der Fährte können wir später noch folgen...das Rudel ist doch wichtigier...oder?"

Auch wenn ihn diese Fährte doch sehr interessierte. Immerhin waren die Grenzen dieses Reviers doch eindeutig. Machte die Jemand seien Scherze mit der jungen Fähe? Wollte sie austesten? Lucia machte manchmal einen unsicheren Eindruck. Unsicherheit war nicht wirklich von Nutzen, aber er konnte ihren Zwist verstehen. Sicher wollte sie dem Fremden nachjagen, aber erstmal galt es doch das Überleben im Rudel zu sichern, oder nicht? Der Rüde war sich diesmal selbst nicht sicher, denn er kannte sich mit solcherlei Dinge nicht aus. Ein fragender Blick auf Lucia und ein Schritt in Richtung Arahael. Er wartete nur auf ihre Entscheidung.

[stehe bei Lucia, wartet auf ihre Entscheidung]

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Sa Feb 04, 2012 12:41 pm

Zärtlich betrachtete Arahael den kleinen Welpen neben sich,der kaum eine Regung auf seine Anwesenheit zeigte. Ein wenig unsicher was er tun sollte blickte er in die Richtung aus der Lucia und Byor kommen mussten, wenn sie denn zu ihm gehen würden. Doch bis her sah er nichts von den anderen beiden Rudelmitgliedern. Also beugte er seinen Kopf hinunter zu dem kleinen grauen Bündel und leckte ihm zärtlich und sanft über das Fell, dabei leise brummend

" Keine Sorge...ich passe schon auf dich auf ".

Er sagte es obwohl er sich eigentlich sicher war das der kleine Wolf neben ihm schlief. So war es mehr etwas das er sich selbst vornahm und daher wahrscheinlich aussprach. Oder er das Gefühl hatte es aussprechen zu müssen.

Vorsichtig, als könnte der Welpe zwischen seinen Fängen zerbrechen nahm er das kleine Wesen am Nackenfell behutsam hoch. Darauf achtend den Welpen nicht so fest zu halten das es ihm weh tun würde - aber so fest das der kleine Wolf ihm auch nicht gleich wieder auf dem Maul fiel. Erst einmal war es wichtig die kleine Welpendame zur Rudelhöhle zu bringen um sie dort einmal durch zu wärmen, denn noch immer fühlte sie sich kalt an. Hin zu kommend sollte wahrscheinlich einer von ihnen bei dem Welpen bleiben während die anderen Jagen gehen würden. Schließlich hatten alle noch nichts gefressen und so ein kleiner eher mager wirkender Welpe musste definitiv auch etwas bekommen. Selbst wenn man wieder einen Fleischbrei hervor würgen musste. Aber das unangenehme Gefühl dabei war nebensächlich wenn es für so etwas kleines und zerbrechliches war.

In einem ruhigen,aber schnellen trott lief Arahael also wieder in die Richtung der Rudelhöhle und begegnete auf halben Weg Lucia und Byor. Kurz musterte er die beiden Wölfe, ob sie den Fremden gefunden hatten? Oder ob er schon wieder das Revier verlassen hatte? Nun es war irrelevant. Kurz schielte er bedeutungsvoll auf den Welpen hinunter bevor er mit voller Schnauze nuschelte

" Den Welp'n habe isch gefunden ...".

Der bunte Rüde bemühte sich wirklich so klar und deutlich zu sprechen wie es ihm möglich war, ohne den Welpen wieder auf den eiskalten Boden zu legen

" Er wa' ganz allein...wir' sollt'n sie zur Höhle bring'n "

stellte er ernst und so deutlich wie es ihm gelang fest. Während sein Blick dann wieder zu Lucia wanderte - schließlich war sie die Alphera und er würde ich nicht anmaßend etwas einfach so zu beschließen ohne das sie da nicht zu stimmte. Er hatte wie immer eigentlich seine eigene Meinung gesagt - und das würde garantiert noch öfter passieren.


[nimmt Panya hoch | geht zurück | trifft dabei Byor & Lucia]
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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Fr Feb 10, 2012 7:45 pm

Kälte durchströmte ihren Körper. Er war kraftlos und schon immer viel zu dünn gewesen um jetzt Tage ohne Welpengerechtes Futter auszukommen. Ihre Atmung ging flach und nur wenig hob und senkte sich ihr Brustkorb. Plötzlich merkte sie das sich jemand neben ihr legte. Was wollte der Schwarze nur von ihr? Warum tat er ihr so etwas an. Sie wollte doch nur wieder zurück zu ihre Mutter. Bei ihr liegen, ihre Wärme spüren und ihre Milch trinken. Unbewust fing sie an zu tretteln und gab ein schmatzendes Geräusch von sich. Als der Schwarze sie hochnahm und weg trug. Panya öffnete die Augen nicht. Sie wollte auch nicht sehen wo er sie hinschleppte. Schwach, wie ein Grashalm im Wind baumelte sie leicht hin und her im Maul des Wolfes. Es war nicht so feste wie er sie sonst trug und auch nicht so grob. Man könnte glatt glauben der Schwarze bemühte sich ihr nicht weh zu tun. Ein schöner Gedanke... dachte die kleine Wölfin, gerade noch als ihre Ohren eine Stimme bemerkten. Das linke drehte sich vorsichtig, das war das einzige was sich bewehte. Die Stimme dröhnte durch ihren Körper,hörte sich komisch an, sie sprach mit jemanden, das war nicht sie Stimme des Schwarzen. Da war sich Panya sicher. Doch die Augen öffnen traute sich sich immer noch nicht. Es waren bestimmt Freunde des Schwarzen, was würden sie nun mit ihr machen? fressen? An ihr war nichts dran was satt machen würde. Ihr Magen knurrte auch er könnte einen Wolf fressen, doch sie könnte es niemals mit den Erwachsenen aufnehmen und verwarf diesen Dummen Gedanken auch gleich wieder. Sie würde die Augen geschlossen lassen und einfach abwarten was passieren würde. Sie hatte nicht mehr die Kraft sich zu wehren. Panya wollte sich auch nicht mehr wehren. Sie wollte nur noch das es vorbei war,

[im Maul von Arahael/ der steht bei Byor und Lucia]
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Lucia

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Sa Feb 18, 2012 6:20 pm

Lucia war schließlich Byor mehr oder weniger gefolgt, neben ihm hergelaufen, hätte es besser getroffen und sie waren auf Arahael getroffen, welcher einen Welpen im Maul trug und den Beiden erzählte, er hätte ihn alleine gefunden, aber was war mit dem Fremden, vielleicht gehörte der Welpe ihm, aber warum hatte er ihn so einfach fallen gelassen. Lucia wirkte verwundert, sah dann aber auf das abgemagerte Ding und nickte, dann meinte sie:

„Ja, Rudelhöhle, gute Idee. Arahael, dort dürfte auch noch etwas Beute in der Vorratskammer liegen, ich denke er ist zu schwach um daran zu fressen. Vermutlich musst du ihm Fleischbrei machen.“

Lucia hatte richtig Mitleid mit dem armen Ding und wollte den Welpen sofort bemuttern, aber das wichtigste war jetzt herauszufinden, woher der Welpe gekommen war, ob man nach ihm suchen würde und ob das Rudel in Gefahr war, schon alleine aufgrund der wenigen Mitglieder. Sie entschloss sich die Spur des Welpen zu finden und ihr zu folgen und vielleicht würde sie dort noch eine andere Spur finden. Dieser Welpe konnte Gefahr bedeuten oder nicht, letzteres wäre besser und für Lucia erträglicher. blickte noch einmal Arahael an, an der Rudelhöhle wäre der Welpe auch sicherer, falls noch Feinde oder fremde Wölfe auftauchen würden. Die Fähe überlegte, ob sie Byor mitnehmen sollte, vielleicht wollte er ja lieber auch den Welpen beschützen, schließlich war dieser Welpe vielleicht ein Teil der Zukunft dieses Rudel. Lucia sah gerade unter anderem davon ab, dass sie es sich vermutlich auch nicht verzeihen würde, wenn ihm etwas zustieße.

Lucia ging an Arahael vorbei und meinte dann zu Byor:

„Lass uns die Spur verfolgen…“

In Gedanken fügte sie noch hinzu:

Ich will nicht, dass ein Fremder hier ist, ohne meines Wissens.
Ich will keine Gefahr außer Acht lassen…


Dann war Lucia auch schon an Arahael vorbei und witterte nach weiteren Spuren von Fremden Wölfen, im Hinterkopf immer, das sie nicht alleine war, egal was passieren würde, sie hatte ein Rudel und es musste überleben, auch wenn es zurzeit noch klein war.


[bei Arahael, Panya und Byor | geht an Arahael vorbei]

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Sörjande månen

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   So Feb 19, 2012 7:17 pm

Sörjane manen strich durch die Wälder
Es war ziemlich hell und die Fähe wurde von den hereinfallenden Sonnenstrahlen geblendet.. Die Fähe mochte den Nachthimmel lieber, er hatte etwas sehr beruhigendes, dachte sie immer.
Dann richtete sie ihren Blick auf den Boden und suchte nach Anzeichen von Beutetieren.

Plötzlich hörte sie Stimmen, es waren andere Wölfe in der Nähe.
Die Ersten die sie seit mehreren Monaten hörte.
Die Fähe wusste nicht genau, wie sie sich verhalten sollte. Es war fast ein wenig unheimlich und sie wich von den Stimmen zurück.

Warum hast du Angst?! Was werden sie dir schon tun?! Sie sind doch auch nur Wölfe, genau wie du!... Aber wenn sie mich nicht haben wollen, dachte sie verzweifelt. Doch dann nahm sie all ihren Mut zusammen und folgte den Stimmen. Plötzlich sah sie einen anderen Wolf, ebenfalls eine Fähe und jaulte:

"Hallo, bevor du mich angreifst, ich bin mit guten Absichten gekommen! Naja, ich würde mich gerne einem Rudel anschließen und gehörst du zu einem?"
Sörjande manen fiel einfach mit der Tür in den Bau und hoffte, dass die Fähe ihrer Bitte nachkam.


[bei Lucia, Byor, Panya und Arahael]


Zuletzt von Sörjande månen am Mo Feb 20, 2012 3:46 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : Ausgebessert)
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Byor

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Mo Feb 20, 2012 3:32 pm

Byor musste gar nicht allzu lange laufen um auf den Bunten zu stoßen. Doch er traf ihn anders an als erwartet. In seinem Maul hing ein kleines, schlaffes etwas, was sich beim näheren betrachten als Welpe offenbarte. Der Schwarze schaute dem Anderen fragend entgegen, fast eine Erklärung verlangend, die er dann aber auch gleich bekam. Lucia war ihm ebenfalls gefolgt und so verharrte die kleine Gruppe kurz, während Arahael die Situation beleuchtete. Er lauschte den Worten mit unbewegter Miene. Der Rüde machte sich nicht die Mühe den Pelzball aus dem Maul zu nehmen, sondern nuschelte nur. Gefunden. Der Welpe sah nicht gut aus und überhaupt, langsam wurde es komisch. Warum fand man hier so viele Elternlose Welpen, das war doch nicht normal. So schlecht wie Das Kleine aussah, war es fraglich, ob es überhaupt noch den nächsten Morgen erleben würde. In Byor rührte wieder sein Beschützerinstinkt. Wer tat solch einem hilflosen wesen so etwas an. Er nahm die nächsten Worte der Beiden gar nicht mehr wirklich wahr. Sie würden das richtige tun, das hatten sie ja auch bei den anderen Welpen. Sein Interesse lag mehr darin, dem anderen Wolf zu folgen. Es konnte ja kein Zufall sein. Vielleicht waren es so miese Eltern wie seine Eigenen, die dem kleinen Wesen so etwas angetan hatten!

Lucia schien zu merken, dass Byor nicht in der Stimmung war mit zur Höhle zu gehen, irgendwie schienen sich die Beiden auch ohne Worte zu verstehen. Er folgte der Grauen ohne ein weiteres Wort zu verlieren, allein schon weil er es wollte. Doch weit sollten sie nicht kommen. Er hatte sich grad in Bewegung versetzt, als plötzlich vor ihnen eine Gestalt erschien. Byors Haltung nahm bedrohliche Züge an, immerhin war es Jemand Fremdes. Er stand unmittelbar neben Lucia, als plötzlich eine Stimme ertönte. Eindeutig eine Fähe, die keine bösen Ansichten hatte. Der Schwarze hielt seine Haltung zunächst bei, man konnte ja nie wissen. Seine Stimme war ein leises Murmeln und nur für Lucia bestimmt..

„Denkst du, sie hat was mit dem Welpen zu tun? Ist das ein Trick?“

Er selbst hatte nicht viel Gutes in seinem Leben erfahren und ging so natürlich immer vom schlechtesten aus. Seine Augen blitzen wachsam, aber er hielt sich zurück. Lucia hatte das Sagen, er war zwar nicht unterwürfig, aber er hatte auf nicht vor die zu untergraben, wozu auch. Reden war eh nicht unbedingt seine Leidenschaft. Er wartete einfach ab, fixierte die Fremde musternd.

[steht in bedrohlicher Haltung neben Lucia, weiß nicht was er von der Fremden halten soll]


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Arahael

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Mi Feb 22, 2012 6:53 pm

Arahael sah zu Lucia und Byor ohne dabei das kleine Bündel aus seinen Fängen zu lassen. Gehorsam aber auch zustimmend nickte der Rüde und wollte grade in die Richtung der Rudelhöhle davon gehen,als eine Fremde Fähe schließlich seine Aufmerksamkeit kurz auf sich zog. Er musterte diese eine ganze weile lang. Doch man bemerkte schnell das Lucia und Byor sich um sie kümmern würden. Als wollte er den Welpen lieber schnell in Sicherheit bringen und ihr etwas von seinem Frühstück geben. Damit das kleine so schwach und zerbrechlich wirkende Wesen auch bald alleine auf allen vier Pfötchen stehen konnte.

So entfernte sich also der bunte Rüde und lief in einem schnellen aber ruhigen Trott zu der Rudelhöhle. Natürlich sah er sich,wie immer, zu erst um bevor er dann schließlich in die Höhle hinein ging. Dort legte er den kleinen Welpen schließlich bei seinem Platz ab. Nur um dann schließlich in den Teil der Höhle zu gehen wo die Vorräte lagerten. Dort nahm er sich ein bisschen heraus und legte sich dann schließlich wieder zu dem Welpen. Sich dicht an ihn schmiegend und ihn vor dem kühlen Luftzug schützend der in die Höhle hineinströmte wenn die Wölfe nicht darin lagen. Einen Augenblick betrachtete er das kleine Bündel bevor er erst einmal das kleine Wesen liebevoll und sorgsam ableckte. In der Hoffnung es würde den Welpen aufwecken und seinen Kreislauf ein wenig in die Gänge bringen. Erst nach dem er das getan hatte schloss er schließlich die Augen und brachte etwas von seinem Frühstück hervor. Den Futterbrei etwas neben seinen Pfoten und vor allem ein wenig weiter weg von dem Welpen platzierend. Damit dieser nicht sofort in den Futterbrei rasselte sollte der Welpe versuchen auf zu stehen. Aber dennoch war der Futterbrei schließlich gut zu riechen für so eine kleine Nase die lange nichts mehr essbares gerochen hatte.

Willst du nicht die Augen aufmachen?

fragte er mit warmer fürsorglicher Stimme und betrachtete den Welpen ruhig. Nachdem sich das Gefühl gelegt hatte,das er immer verspürte wenn er Futterbrei hervor würgte lag er auch ein wenig entspannter und ruhiger neben dem Welpen.

Na los mach die Augen auf...du solltest etwas fressen...keine sorge ich werde dir nichts tun..selbst wenn ich vielleicht scheußlich Aussehen mag..

Warum er so auf den Welpen einredete wusste er nicht. Er wusste lediglich das er den Welpen immer wieder mit kurzen abständen etwas mit seiner Nase anstieß um diesen dazu zu motivieren die Augen doch noch zu öffnen und etwas von dem Fleischbrei zu fressen.


[geht zur Rudelhöhle | legt Panya hin | holt etwas fressen | legt sich neben sie ]
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Lucia

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Mo Feb 27, 2012 10:36 am

Lucia blickte die Fremde Fähe an und auch ihre Haltung war nicht gerade freundlich, sie unterdrückte den Drang die Lefzen hochzuziehen, aber auch sie hatte diese Frage, welche Byor nur ihr gestellt hatte. Diese Frage, ob nicht dieser arme, kleine Welpe von ihr kam, ob sie ihn nicht so schlecht behandelt hatte. Lucia fühlte sich nicht gerade wohl bei der Sache, der Fähe mit solch einer Bedrohung entgegen zu kommen, nur wie ihre Mutter gesagt hätte, das Leben eines Alphas ist sehr zweischneidig, manchmal musst du Dinge tun, die dir nicht behagen, nur um dein Rudel zu beschützen und dieser Schutz, der zählte jetzt. Dieser Welpe, Arahael, Byor und das Revier, sie mussten geschützt werden. Lucia überlegte wie sie ihre Frage formulieren sollte:

„Fremde, sie mir gegrüßt. Ich bin Lucia, die Alphafähe der Wölfe des silbernen Tränenmondes. Bist du alleine hier? Glaube mir solltest du mich belügen, oder es versuchen, so werde ich dies herausfinden….“

Lucia nahm bei ihren Worte, die Haltung einer Alphawölfin an und zog ihre Lefzen hoch, so war von der sonst so freundlichen Fähe nichts mehr zu bemerken, zum ersten Mal hatte sie nur als Alpha auch etwas bedrohliches an sich und etwas verteidigendes. Sie dachte an den kleinen Welpen, sie war froh, dass er jetzt hier war und sie bedauerte immer noch den Verlust von Azzuen und Coleen, auch wenn sie jetzt bei ihrer Familie waren. Ihre Augen glitten kurz zu Byor, auch seine Haltung, war nicht gerade freundlich, dann sah sie wieder die Fremde Fähe an, ihre Mutter hatte ihr einmal erzählt, dass man nie seinen Feind aus den Augen lassen sollte. Lucia tat die Fremde irgendwie Leid, aber es stand zu viel auf dem Spiel und sie durfte sich jetzt nicht vor Mitleid in die Knie zwingen lassen.


[nimmt vor Sörjande manen die Alphahaltung an | wirkt bedrohlich]

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Sörjande månen

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Do März 01, 2012 3:40 pm

Sörjande manen machte eine unterwürfige Haltung und sah die beiden Fähen an.

,,Keine Sorge!Ich bin alleine und will euch auch nicht Schaden! Ich, ich weiß nicht wie ich es sagen soll, aber ich habe mich alleine gefühlt, seit sich mein Rudel aufgelöst hat und ich habe von eurem Rudel gehört und gedacht, nun ja, dass ich einfach mal mein Glück versuchen werde!''

Die Fähe sah die Beiden erwartungsvoll und auch nervös an. Sie hoffte inständig, dass sie aufgenommen werden würde. Sie fühlte sich so alleine ohne ein Rudel und lange würde die Fähe es nicht mehr aushalten.

,,Ich bin auch eine gute Jägerin und ich kann kämpfen, wenn es darauf ankommt!'',

versuchte sie die Fähen, aber vor allem das Alpha-Tier zu überzeugen.

Wenn sie mich jetzt nicht aufnehmen, werde ich wohl einfach so weitermachen wie vorher. Aber das will ich doch nicht!

dachte Sörjande manen verzweifelt.
Sie presste sie noch weiter auf den Boden, dass die Fähen auch ja ihre Unterwürfigkeit bemerkten!

[benimmt sich Unterwürfig|wartet auf eine Reaktion]
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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Mo März 05, 2012 2:26 pm

Seine kalten, braunen Augen blickten unentwegt auf die Fremde. Seine Haltung blieb wachsam, auch wenn er die Worte, die Lucia an die Fremde richtete sehr wohl vernahm. Kurz huschte sein Blick zur silbernen, dann wieder zur fremden, die inzwischen eine äußerst unterwürfige Haltung angenommen hatte. Okay, immerhin waren sie zu zweit. Was die Fremde dann zu berichtet hatte verwunderte ihn dann jedoch etwas. Sie hatte von diesem Rudel gehört, wenn man es denn überhaupt ein Rudel nennen konnte? Seine Ohren zuckten erneut und seine innerliche Anspannung ließ etwas nach, es sah nicht so aus, als würde von diesen Häufchen Elend eine Gefahr ausgehen. Der Schwarze war nicht der Herr großer Worte, also blieb er schweigend neben Lucia stehen, und sah jedoch, das Arahael nicht mehr an Ort und Stelle war. Immerhin hatte der Rüde das Junge zunächst in Sicherheit gebracht. Woher es kam blieb noch zu klären, vor allem da es äußerst jung war.

Er hob seinen fang und witterte, aber es war nichts. Kein Geräusch oder Geruch durchzog die Luft, alles war ruhig. Also mussten sie von vorn anfangen und wieder irgendwelche Spuren suchen. Bestand Gefahr? Hatten sie niemals Ruhe? Vor allem woher wusste diese Fähe von ihnen? Vielleicht war sie dem anderen Rudel begegnet, wo sich die beiden anderen Welpen nun aufhielten. Byor war bei weitem nicht so weit diesen Haufen hier ein Rudel zu nennen und noch weiter davon entfernt sich selbst dazu zu zählen, aber es machte ihn dennoch erneut neugierig.

„Woher weißt du von unserer Existenz?“

Seine Stimme klang dunkel, aber nicht unfreundlich, wie immer war er stets wortkarg, aber es schwang doch ein gewisses Interesse in seiner Frage mit. Doch er wartete zunächst die Antwort gar nicht ab, sie konnte warten. Er ging einige Schritte auf Lucia zu, musterte die junge Fähe. Er würde sich doch sehr täuschen, wenn die dieses Häufchen nicht in ihr Herz schließen würde. Irgendwie war sie seiner Meinung nach zu herzensgut, das war vielleicht nicht immer ein Vorteil, aber was wusste er schon vom Alphadasein. Ein weiterer intensiver Blick, dann drehte er ihr den Rücken zu, als warte er nur noch ihre Entscheidung ab…

[steht bereit wieder zur Höhle zu gehen, wartete auf eine Entscheidung vom Lucia]


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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Fr März 16, 2012 8:40 am

Lucia lauschte den Worten der Wölfin und Byor hatte Recht, sie sah aus wie ein Häufchen Elend und schien auch sonst sehr unsicher, schließlich änderte Lucia ein wenig ihre Haltung. Sie betonte zwar immer noch ihre Position, aber alles andere, war verschwunden. Die Fähe wollte diese andere nicht zu sehr verschrecken und schließlich wollte sie ja auch neue Mitglieder in ihrem Rudel haben. Es waren nun wieder zwei mehr, wenn die Welpendame überleben würde und wenn sie diese Fähe aufnehmen sollte. Beides stand leider noch sehr in den Sternen und war wage, aber Byors Frage, interessierte Lucia auch, klar war das Rudel ihrer Mutter damals nicht unbekannt gewesen, aber das war jetzt schon einige viele Jahre her und so alt, war diese Fähe nicht, dass sah man ihr einfach an.

„Mich interessiert auch die Frage von Byor…“

Sie versuchte gerade nicht an ihre Mutter zu denken, als sie dann ihre Worte aussprach, ja sie vermisste diese wirklich sehr, vor alle Dingen, hätte sie diese in solchen Momenten wirklich gebraucht und hätte sie gerne an ihrer Seite gewusst. Lucia wartete ein paar Sekunden und setzte dann noch eine eigene Frage hinzu:

„Wieso hat sich dein Rudel aufgelöst?!“

Als Alpha musste sie so etwas wissen und deswegen stand ihr so eine Frage auch zu. eigentlich hatte sie die Fremde schon ins Herz geschlossen, aber sie wollte trotzdem noch einiges von ihr wissen.


[bei Sörjande Manen und Byor]

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Panya

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   Sa Apr 14, 2012 10:00 pm

Panya lies alle viere von sich hängen als sie im Maul des Wolfes hing. Sie hatte keine Kraft mehr und wollte nur noch das es vorbei war. Die Augen hatte sie fest verschlossen und schwang gepackt am Nackenfell langsam hin und her was sie sehr schläfrig machte. Es ging so eine ganze Weile einen Weg endlang den sie nicht sah oder sehen wollte. Doch in einen richtigen tiefschlaf verviel sie auch nicht.
Plötzlich wurde es dunkler und kalt. Panya öffnete erschrocken die Augen und bemerkte das sie in einer Höhle sein musste, der Rüde legte sie ab und gleich gingen ihre Augen wieder zu. Sie spürte wärme.
Jemand leckte ihr über das Fell, es war ein angenehmer Gefühl nach dieser Schrecklichen behandlung.

Warum tat er das??

In Panya Kopf kreisten die Fragen und sie war so müde. Die wärme des anderen Wolfen ströhmte langsam durch ihren Körper.
Wie bei Mama dachte Sie und döste immer mehr ein.
Ihre Ohren zuckten als sie hörte das jemand etwas hervor brachte. Waren sie JAgen gewesen und Panya hatte nur einen bösen Traum? Ihre Nase roch das warme Fleisch. aber da war noch ein anderer Geruch den sie nicht kannte, es war nicht der Schwarze, es war der Wolf den sie schon gerochen hatte, er hatte sie getragen und nun lag er bei ihr.

Und sprach.. sie solle sie Augen auf machen..etwas fressen..er würde ihr nicht tun...

Wenn Panya dies nur glauben könnte. Sie schüttelte langsam den Kopf hob ihn nicht und öffnete auch nicht ihre Augen. Sie roppte etwas vom Fremden weg, alles war so anders, wo war sie hier nur, die Höhle roch fremd, war kalt und hart. Und dann dieser Rüde, was wollte er nur von ihr?

Rehe müssen viel fressen um groß und stark zu werden damit sie gutes Fleisch uns geben,

schoss plötzlich die Stimme ihres Vaters in Panyas Kopf, wollte der Rüde auch das sie gross und stark werden würde damit sie gutes Fleisch gab??
Angst schnürte ihre Kehle zu, alles war so dunkel und bedrohlich. Sie sprang auf und huschte in eine Ecke weg von diesem Rüden.
Und gab ein leises Knurren von sich.

Geh weg...


[Panya bei Arahael in einer Höhle/hat grosse Angst]
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Arahael

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BeitragThema: Re: Rätsel der Vergangenheit   So Apr 22, 2012 12:56 pm

Ein wenig verdutzt beobachtete er wie das kleine Würmchen von ihm weg huschte und sich in einer Ecke verbarg. Einen Augenblick sah er dem Welpen einfach nur hinter her nicht ganz sicher wie er auf diese Reaktion jetzt nun wiederum reagieren sollte. Dabei schoss ihm natürlich die Frage durch den Kopf was sie bereits alles schreckliche erlebt haben musste das sie sich so benahm. Sanft blickte er mit seinen Augen in die Ecke in die sie gehuscht war.

Mein Name ist Arahael...magst du mir sagen wie du heißt ?

fragte er dann gutmütig mit einer freundlichen und beruhigenden Stimme. Nicht ganz sicher was er weiter sagen wollte, sagte er das erste was ihm in den Kopf schoss

Weist du ..Welpen wie du sind wirklich sehr niedlich ...aber ich fresse jemanden wie dich schon nicht...versprochen...wenn ich es doch machen sollte darfst du mich Beißen, Kratzen und kitzeln...

fügte er mit sanfter und beobachtete die dunkle Ecke.Langsam legte er seinen Kopf auf die Pfoten und schloss die Augen. Tat so als würde er schließlich einschlafen. Während der Geruch des Futterbreis wahrscheinlich bald schon in die Nase des kleinen Welpen zog. Sicherheitshalber hatte Arahael sich ein wenig von dem Futterbrei weg gelegt falls die kleine Welpin ihm nicht trauen würde. Jedoch auch so das sie sich wahrscheinlich nicht traute einfach ab zu hauen und das der Wind nicht mehr kalt in die Höhle hinein wehte. Zumindest so konnte er der kleinen Dame helfen. Also würde er ein wenig Geduld haben müssen – während er einfach weiter so tat als würde er tief und fest schlafen. Hoffend das sein Trick klappte und die Welpin zumindest ein wenig von dem Futterbrei nahm. Sobald die anderen dann am Rudelplatz waren würde er sich Byor schnappen und etwas holen damit die Höhle für den Welpen nicht mehr so kalt war. Vielleicht würde ja Lucia ein wenig mehr Kontakt zu dem kleinen Welpen knüpfen können. Sie war immerhin eine Fähe und für einen Rüden war es doch sehr ungewöhnlich das er sich auch um die Welpen kümmerte. Vor allem wenn die kleine mit Rüden schlechte Erfahrungen gemacht hatte – wäre es wahrscheinlich das beste. So schwer es ihm auch fiel aber es war dann wirklich so richtig und gut.


[bei der Rudelhöhle | macht sich Gedanken über Panya | stellt sich schlafend]
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